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Moskau - Die Rote Pforte
Красныя Ворота
von Karl Lukas


Zur Erinnerung an die Krönung der Zarin Elisabeth Petrowna 1741, wurde 1742 im Auftrag und auf Kosten der Moskauer Kaufmannschaft, vom Architekten Dimitri B. Uchtomski (1719-1774) an der Gartenstraße (Садовая) errichtet (siehe Stadtplanausschnitt von 1879).


(Mi.-Nr. 383)
 
 

Stadtplan Moskau von 1879
 
Dazu steht im Baedeker "Russland - Handbuch für Reisende" vierte Auflage (1898) Seite 298:
Die Rote Pforte, ein geschmackvoller Triumphbogen mit drei Durchgängen. Das Tor, rot, Ornamente und Säulen weiß angestrichen, mit Reliefs geschmückt und von einer vergoldeten Bronzestatue des Ruhmes gekrönt.

 

 

 
Nach der Oktoberrevolution wurde die Rote Pforte, wie viele andere Denkmäler, die das Zarentum verherrlichten, abgerissen. Dazu steht in dem Reiseführer "Führer durch die Sowjetunion", bearbeitet von A. Radò, von 1928, 1. Auflage, auf Seite 87 folgender Hinweis:
"1927 als verkehrsstörender Bau ohne künstlerischen Wert abgerissen".
 
 
1994 wurde von der russischen Post, zum 275. Geburtstag des Architekten Dimitri B. Uchtomski eine Marke verausgabt, auf der die Rote Pforte abgebildet ist.

Heute erinnert nur noch die Metrostation "Красныя Ворота" an das einstige Bauwerk (siehe Stadtplanausschnitt von 1998).

Ausschnitt eines Stadtplanes von Beadecker 1998