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  Chronik der Arbeitsgemeinschaft Russland/UdSSR
letzte Änderung 28.4.2015
Teil 1:   1973 - 1999
 
 

Die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Russland/UdSSR:

Zeitraum: Vorsitzender aus
1973Heinrich Imhof (kommissarisch)Bad Berleberg
1973 - 1980Herbert GieseManderscheid
1980 - 1984Pitt PiacenzaZell/Mosel
1984 - 1991Wolfgang NietschBonn
1991 - 1992Prof. Horst SchmenkelIserlohn
1992 - 1993Helmut HauptKleinmachnow
1994 - 1997Dieter BettnerOffenbach
1998 - 2002Wolfgang HeubergerWolfsburg
2002 - 2005Dieter Hollmann (†)Bad Urach
2005Dr. Walter GrenzRotenburg a. d. Fulda
seit 2006Jörg BochmannAspach

Die Redakteure der Arge-Zeitschriften:

Zeitraum Heft-Nr. Redakteur aus
1973 - 19741 - 6Eduard FominMünchen
1975 - 19767 - 12Joachim SchneiderStuttgart
1977 - 198013 - 24Herbert GieseManderscheid
198025 Heinrich Imhof u. Hansjürgen Meyer-
1981 - 198226 - 29Wolfgang NietschBonn
1982 - 198630 - 41Joachim SchneiderStuttgart
1987 - 199142 - 54Pierre AerniVolketswil
199255Eduard FominOttenhofen
1992 - 199356 - 57Wolfgang NietschBonn
1993 - 199458 - 60Matthias JäkelEisleben
199461Dieter BettnerOffenbach
1995 - 199662 - 67Wolfgang MeyerHamburg
199768 - 69Ortwin GreisHamburg
1998 - 200670 - 84Albert PflügerFrankfurt
2006 - 201485 - 100 Thomas BergerMünsingen
seit 2014ab 101Konstantin FreyWiernsheim

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1973
 
Die "Gründungsurkunde" der ArGe
aus:  "Der Russlandsammler"  Heft 1,  München, Juli 1973
Mitteilungsblatt  der deutschsprachigen Russlandsammlergruppe
 
 
Nachstehender Artikel  von Eduard Fomin auf Seite 1 des ersten Mitteilungsheftes der ArGe Russland/UdSSR beschreibt die Gründung der Arbeitsgemeinschaft und erinnert an die Startschwierigkeiten und kleinen Probleme, die von den fünfzehn Gründungsmitgliedern mit Schwung und Einsatz und viel Enthusiasmus für ihr Sammelgebiet gelöst wurden.
 
Verehrter Sammlerfreund!
Sie halten die erste Nummer unseres Vereinsblattes in Händen. Sie werden vielleicht überrascht sein darin Aufsätze von nur zwei Autoren vorzufinden - leider hat niemand sonst etwas beigesteuert, obwohl ich einige gefragt habe: "hätten Sie etwas für unsere Zeitschrift?". Vielleicht werden jetzt einige unzufrieden sein weil die Nummer nicht interessant - nicht abwechslungsreich genug ist, oder das Niveau lässt zu wünschen übrig. Bedenken Sie aber: es liegt auch in Ihrer Macht das Blatt interessanter zu machen, sein Niveau zu heben! Nehmen Sie doch an seiner Gestaltung aktiv teil!
Es ist natürlich verständlich dass nicht jeder über viel freie Zeit (ich übrigens auch nicht), oder umfangreiche Bibliotheken verfügt. Trotzdem wollen wir hoffen, dass im Inhaltsverzeichnis der nächsten Nummer, die wir im Frühherbst herausbringen sollten, viele Namen und viele Themen aufgezählt werden! Man muss nicht unbe-dingt große, zeitraubende Abhandlungen schreiben - uns interessiert alles was mit Russlandphilatelie zusammenhängt:
vielleicht besuchen Sie demnächst eine Auktion (nicht jeder kann das!) - notieren Sie doch die erzielten Preise für Sammlungen, Sätze, Briefe, Einzelmarken usw.  des russischen Sammelgebietes. Sicherlich werden viele  dafür Interesse haben. Oder haben Sie eine Reise nach Russland unternommen und dort Markengeschäfte besucht oder mit Sammlern gesprochen? Berichten Sie über Ihre Eindrücke. Ich bin sicher - alle werden so einen Bericht mit Spannung lesen! Oder vielleicht  haben Sie in Ihrer Sammlung eine Abart entdeckt die in keinem Katalog registriert ist? Schreiben Sie ein paar Zeilen darüber (ev. mit einer Skizze).
Vielleicht  finden sich weitere Sammler die so etwas besitzen und es lässt sich dann anhand von Stempeln usw. der Ursprung und die Häufigkeit dieser  Abart bestimmen. Wie Sie sehen, gibt es viele Möglichkeiten etwas für unser Mitteilungsblatt zu tun ohne wochenlang über dezimeterdicken Enzyklopädien und Wörterbüchern zu hocken.
Und nun zu den eigentlichen Vereinsnachrichten:
Nun sind schon etwas mehr als zwei Monate vergangen seitdem ich, nach Vorschlag des Herrn Herbert Giese eine Russlandsammlergemeinschaft zu gründen, angefangen habe, Briefe an mir bekannte und unbekannte Russlandsammler zu schreiben. Das Ergebnis ist ermunternd und mager zugleich (wie man's nimmt): positiv geantwortet haben 12 Personen. Alle 12 sind sehr dafür, dass ein Verein gegründet werden soll. Einige haben zwar zu unserem Unterfangen Glück gewünscht, es geht aber aus den Briefen nicht klar hervor ob sie dem Verein auch selbst beitreten wollen. Einige wiederum haben überhaupt nicht geantwortet.
12 Personen mag  manchem etwas wenig  vorkommen. Ich glaube, mit 12 Mitgliedern lässt sich schon etwas machen!  In Zukunft  wird die Zahl der Mitglieder bestimmt stark ansteigen.  Man muss bedenken, dass unsere Absicht noch weitgehend unbekannt ist - wir haben ja noch gar nicht diesbezüglich inseriert!
 
Ich würde vorschlagen, den 1. Mai 1973 als den Gründungstag anzusehen und ab diesem Datum auch die Beiträge zu erheben damit die Vereinskasse nicht gähnend leer verbleibt. Was die Beitragshöhe betrifft so sind Vorschläge zwischen DM 2.- und DM 10.- eingegangen. Um endlich zu einem Resultat zu kommen schlage ich vor, wir stimmen ab. Zu diesem Zweck wird in den nächsten Wochen ein kleiner Fragebogen verschickt der vielleicht in alle noch offenen Probleme etwas Licht hineinbringt.
 
Auf meine Bitte hin hat sich der Herr Imhof, 5921 Weidenhausen, einverstanden erklärt den Vorsitz zu übernehmen. Den Schriftführerposten habe ich (vorläufig!) freiwillig übernommen, werde ihn aber an einen Sammler abtreten müssen der über mehr freie Zeit als ich verfügt. Die Herausgabe unseres Mitteilungsblattes nimmt allein schon so viel Zeit in Anspruch dass ich zum Briefeschreiben gar nicht komme!
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei all den Sammlerfreunden entschuldigen von welchen ich Zuschriften erhalten habe die aber bisher vergeblich auf eine Antwort von mir gewartet haben. Es sind dies z. B. W. Pfützner, W. Herrmann, H.R. Dietrich, W. Frauenlob, H. Schroll, H. Gottschalk, Ch. Hannig, J. Schneider. u. einige andere. Fassen Sie bitte mein langes Schweigen nicht als Unhöflichkeit auf, ich war einfach sehr beschäftigt, außerdem kam noch die Urlaubsreise dazwischen.
Jetzt nachdem die Nr.1 endlich zum Versand gekommen ist wird das Versäumte nachgeholt.
Für den Schriftführerposten würde ich den Herrn Herbert Giese in Manderscheid vorschlagen (vorausgesetzt er ist bereit,  diesen Posten zu übernehmen) den ich als einen erfahrenen, korrekten und aktiven Sammler kenne. Wir haben noch immer keinen Kassierer! Der  Herr Imhof hat mir seinerzeit mitgeteilt dass der Herr Edelmann bereit ist diesen Posten zu übernehmen und dass der Herr Edelmann mich in dieser Beziehung anschreiben würde. Bis jetzt ist dies nicht erfolgt.
Zum Schluss möchte ich hier zwei unserer Kollegen dankend erwähnen welche spontan, gleich mit dem ersten Brief größere Geldbeträge gespendet haben. Es sind dies die Herren B. Iwanoff in Lausanne; Spende - DM 50.- D. Paul in Bonndorf, DM 120.-  Diese beiden Spenden haben überhaupt die Herausgabe des vorliegenden Heftes ermöglicht. Das Geld habe ich wie folgt verwendet: 50.- DM hat der Druck gekostet für die restlichen 20.- sind angeschafft worden: Buntpapier in verschiedenen  Farben für die Deckblätter (500 Blatt, je 100 rosa, orange, grünlich, bläulich und lila), Versandtaschen DIN A-4, Stempel "Drucksache", Briefmarken für den Versand.
 
Das nächste Heft (sollte im Herbst erscheinen!) wird nicht mehr im Offsetverfahren gedruckt werden. Obwohl dieses Verfahren gute Abzüge garantiert ist es für uns auf die Dauer doch etwas teuer. Ich habe nun eine Gebrauchte Spirit-Umdruckmaschine gekauft die ich unserem Verein für den Druck des Mitteilungsblattes und sonstiger anfallender Drucksachen kostenlos zur Verfügung stelle. Wenn die Beiträge für die Monate Mai, Juni und Juli zusammen kommen, können wir wohl mit dem Inserieren beginnen. In den Sommermonaten dürfen wir nicht mit allzu großem Echo rechnen. Deswegen müssten wir die Hauptwerbekampagne auf den Herbst verlegen.
E. Fomin
 
 
Unter Leitung des ersten geschäftsführenden Vorstandes  Heinrich Imhof  werden im Oktober 1973 die ersten Vorstandswahlen mit folgendem Ergebnis durchgeführt:
1. Vorsitzender:                         Herbert Giese, Manderscheid,
Schatzmeister:                          Rudi Edelmann, Hagen
Schriftführer und Redakteur:        Eduard Fomin, München
Eduard Formin hat dann als Redakteur die ArGe-Mitteilungshefte Nummer 1-6 herausgegeben.
 
 

1974
 
Am 3.11.1974 findet das erste Treffen der ArGe mit Vorstandswahlen in Essen anlässlich der NAPOSTA 74 statt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wird Heinrich Imhof gewählt und zum Schatzmeister Joachim Schneider.  Ein Jahr nach der Gründung hat die ArGe bereits über 100 Mitglieder. Zur Bearbeitung spezieller Themen werden zwei Arbeitsgruppen zusammengestellt:
         Arbeitsgruppe Altrussland: Leiter Heinrich Imhof
         Arbeitsgruppe Raster: Leiter Eduard Fomin
 
1974 verstorben:
Die ArGe trauert um ihre Gründungsmitglieder Alexander Kemnitz und Eugen Arciuk.
 
 
 
 

1975
 
Am 1.3.1975 wird die ArGe offiziell als "Bundesarbeitsgemeinschaft" im Bund deutscher Philatelisten BDPh aufgenommen.
Neuer Redakteur  ist Joachim Schneider, er gibt Mitteilungsheft Nr. 7 heraus und übernimmt die Redaktion bis zum Heft Nummer 12. Norbert König wird zusätzlich als weiterer stellvertretender Vorsitzenden in den Vorstand berufen.
Das 2. Treffen der ArGe findet am 2. November 1975 in Mainz statt.
 
 

1976
 
Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen am 11. April 1976 in Wuppertal im Rahmen der NAPOSTA 76. Die Satzung als Bundes-Arbeitsgemeinschaft wird vorgestellt und von der Mitgliederversammlung angenommen. Bei der Vorstandswahl werden gewählt:
1. Vorsitzender:                   Herbert Giese, Manderscheid,
stellvertretende Vorsitzende:  Heinrich Imhof, Bad Berleberg und Arnold Seiler, Zürich
Schatzmeister:                    Rudi Edelmann, Hagen
Redakteur u. Bibliothekar:      Joachim Schneider,
Kassenprüfer:                      Dr. Werner Schieck und Eugen Ihle
Leiter Ausstellungswesen:      Heinrich Imhof
 
Das 3. Treffen der ArGe wird am 30.10.1976 in Essen im Rahmen der Rhein-Ruhr-Posta 76 durchgeführt. Joachim Schneider hat seine Ämter als Redakteur und Bibliothekar niedergelegt, die Funktionen werden von Herbert Giese übernommen (Redaktion ab Mitteilungsheft Nr. 13/1977 bis Heft Nr. 24/1980). Neuer stellvertretender Vorsitzender als Ersatz für Norbert König wird Arnold Seiler, Zürich. In verschiedenen Postleitzahlgebieten werden Regionaltreffen durchgeführt.
 
"Die Poststempelformen in St. Petersburg von 1766 - 1914" von Heinrich Imhof ist als erste Abhandlung zu einem speziellen Thema erschienen, noch nicht so bezeichnet, gilt diese Arbeit damit als Vorläufer der späteren Forschungsberichte der ArGe.
 
 

1977
 
ArGe-Mitglieder, deren Objekte auf nationalen und internationalen Ausstellungen ausgezeichnet wurden, werden zu einem Cocktail-Empfang am 23.April 1977 in die Botschaft der UdSSR in Bonn, Bad Godesberg eingeladen. Begrüßung durch den Botschafter der Sowjetunion, Herrn V. M. Falin.
 
Herausragendes Ereignis für die ArGe ist der 1. Briefmarkensalon Bundesrepublik-Sowjetunion vom  22. - 23. Oktober 1977 im Gürzenich in Köln mit ca. 250 Rahmen von Philatelisten der Sowjetunion und der ArGe. Schirmherren sind Staatsminister Hans-Jürgen Wischnewski und der Botschafter der UdSSR V.M. Falin, hier das Grusswort des Botschafters zu der Ausstellung.
 
 
Gleichzeitig findet am 22. Oktober 1977 die Jahreshauptversammlung -ohne Wahlen- im Gürzenich statt.                          
Am 14.12.1977 erfolgt die Eintragung der Arbeitsgemeinschaft als eingetragener Verein "e.V." beim Amtsgericht Wittlich unter Herbert Giese als 1. Vorsitzenden.
 
 

1978
 
Die Jahreshauptversammlung findet am 21.5.1978 in Franfurt anlässlich der NAPOSTA 78 statt. Wegen Erkrankung des bisherigen Schatzmeisters R. Edelmann musste hier ein Ersatz gewählt werden, als neue Schatzmeisterin wird Hannelore Leiß, Monheim gewählt.
Auf Einladung von Lew Demin, Vorsitzender des sowjetischen WOF,  haben sich die Mitglieder der ArGe mit 21 Exponaten an einer Antwort-Wettbewerbsausstellung (1. Bilaterale) vom 2.-11.1978 in Moskau beteiligt.
 
 
 
 

1979
 
Die ArGe hat inzwischen über 300 Mitglieder ! 
 
Durch Bücher- und Zeitschriftenspenden der Mitglieder sowie eigene Anschaffungen  konnte die ArGe inzwischen auch eine kleine Fachbibliothek rund um das Sammelgebiet Russland/UdSSR anlegen, die durchaus interessante Werke enthält.
Mit der Sammlervereinigung Rossica Society of Russian Philately, USA wird der Austausch der jeweiligen Berichtshefte vereinbart. Bei der Rhein-Ruhr-Posta 79 vom 10.-18.3.1979 in Recklinghausen beteiligt sich die ArGe mit den Mitteilungsheften 17-19/1978 in der Literaturklasse. Bei insgesamt 39 Exponaten wird die ArGe-Zeitschrfit mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. 
 
Die Jahreshauptversammlung 1979 findet am 6.5.1979 in Basel/Schweiz statt. Die Bibliothek und die Betreuung übernimmt Herr Dr. Richard Bartmann, Erlangen. Neu als stellvertretende Vorsitzende werden Pitt Piacenza, Zell/Mosel  und Hermann Beyer, Hattersheim gwählt. Neuer Ausstellungswart der ArGe wird Heinz Otto, Heilbronn.
 
In der Sparkasse Bad Münstereifel wird vom 30.5. - 19.06.1979 eine Ausstellung gezeigt, an der auch ArGe-Mitglieder beteiligt sind:
1. v. l.: Wolfgang Nietsch, 2. v. l.:  Herbert Giese,  1. v. r: Pitt Piacenza
 
Die ArGe beteiligt sich mit zwei Rahmen am 3.11.1979 an der Wettbewerbsausstellung OSTROPA 79 in Bayreuth.
 
 
 

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1980
 
Eine Mitgliederversammlung findet am 21.2.1980 in Essen statt. Die Jahreshauptversammlung wird am 8.6.1980 in Mainz abgehalten, hier war die Wahl eines neuen Kassenprüfers erforderlich.
24 Mitglieder reisen am 9.5.1980 zur nach London zur Ausstellung LONDON '80; die Mitglieder werden von Herrn Boris Pritt betreut, es bietet sich die Gelegenheit zur Teilnahme an einer Tagung der British Society of Russian Philately.
 
Nach langer Krankheit verstarb im Dezember der 1. Vorsitzende Herbert Giese, kommissarisch übernimmt der stellvertretende Vorsitzende, Herr Pitt Piacenza, Zell/Mosel die Geschäfte. Die Redaktion für Heft 25 übernehmen gemeinsam Heinrich Imhof und Hansjürgen Meyer.
 
 

1981
 
Die Mitgliederversammlung 1981 mit Vorstandswahlen findet am 21.2.1981 in Essen statt. Gewählt werden folgende Mitglieder:
1. Vorsitzender:                         Pitt Piacenza
Stellvertretender Vorsitzender:     Wolfgang Nietsch, Bonn und Joachim Schneider, Stuttgart
Schatzmeister:                          Hannelore Leiß, Metzingen
Kassenprüfer:                            Alfred Heise, Friedbert Schwandt
Beisitzer:                                  H. Imhof, Prof. H. Schmenkel, HJ. Meyer
Bibliothekar:                              Dr. Richard Bartmann, Erlangen 
Ausstellungswart:                       Heinz Otto, Heilbronn   
Redakteur:                                Wolfgang Nietsch, Bonn
Wolfgang Nietsch gibt dann als Redakteur insgesamt die Mitteilungshefte 26-28 heraus. 
 
Vom 19.-22. Februar 1981 wird die 3. Bilaterale Ausstellung Bundesrepublik Deutschland und Union der Sozialisten Sowjetrepubliken in der Grugahalle Essen mit einem umfangreichem > Rahmenprogramm < durchgeführt. Mitglieder des UdSSR-Philatelisten-Verbandes und der Arbeitsgemeinschaft Russland/UdSSR stellten Ihre Sammlungen rund um unser Sammelgebiet aus. Der Ausstellungskatalog enthält einen bebilderten Artikel von Heinrich Imhof "Die Einkreis-Zugstempel der St. Petersburger Vorortzüge"  
 
 
Zur Ausstellung WIPA 81 in Wien findet ein Mitgliedertreffen statt. 19 Teilnehmer sind angereist, dabei Sammlerfreunde aus Kanada und der Bundesrepublik.
 
 
 

1982
 
Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am 2. 5. 1982 im Grugapark in Essen statt, erforderlich  ist die Neuwahl eines Stellvertreters und Redakteurs wegen Rücktritt von W. Nietsch.
1. Vorsitzender:                         Pitt Piacenza
Stellvertretender Vorsitzender:     Joachim Schneider, Stuttgart und Prof. Horst Schmenkel, Iserlohn
Schatzmeister:                          Hannelore Leiß, Metzingen
Bibliothekar:                              Dr. Richard Bartmann, Erlangen     
Redakteur:                                Joachim Schneider, Stuttgart
Joachim Schneider übernimmt die Redaktion der Mitteilungshefte von Heft 29/1982  bis Heft 39/1985 (damals noch "Russisch-sowjetische Philatelie").
 
Ein Überregionales Treffen der Mitglieder wird am 30.10.1982 in Geiselwind veranstaltet.
 
 

1983
 
Eingeladen zur 4. deutsch-sowjetischen Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem sowjetischen Sammlerverein WOF seit Gründung der ArGe, beteiligt sich die ArGe an der Bilateralen Ausstellung  TIFLIS '83 in der georgischen Hauptstadt Tiflis vom 20. - 29.5.1983. Aus Deutschland werden 23 Exponate ausgestellt, für die ArGe stehen 60 Rahmen zur Verfügung.
Die Jahreshauptversammlung 1983 wird am 10.9.1983 in Mainz abgehalten. Friedrich Löhrich wird als 3. Beisitzer in den Vorstand gewählt.
 
 
 
 

1984
 
Die Jahreshauptversammlung 1984 mit Vorstandswahlen wird am 26.5.1984 in Essen abgehalten. Nach fünf Jahren als 1. Vorsitzender kandidiert Pitt Piacenca nicht mehr, gewählt werden:
1. Vorsitzender:                         Wolfgang Nietsch, Bonn
Stellvertretender Vorsitzender:     Prof. Horst Schmenkel, Iserlohn
Schatzmeister:                          Hannelore Leiß, Metzingen
Bibliothekar:                              Dr. Richard Bartmann, Erlangen     
Redakteur:                                Joachim Schneider, Stuttgart
Kassenprüfer:                            Pitt Piacenca und Alfred Heise
 
Schatzmeisterin
Hannelore Leiss
1. Vorsitzender
Wolfgang Nietsch
Auf Antrag bei der Jahreshauptversammlung wird die "Bundesarbeitsgemeinschaft" in "Philatelistische Arbeitsgemeinschaft Russland/UdSSR" umbenannt. Argument dafür ist, dass viele Mitglieder keine Bundesbürger sind.
 
 

1985
 
Die Mitgliederversammlung 1985 findet am 12.5.1985 in Mainz anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Vereins für Briefmarkenkunde von 1885 Mainz und der Landesverbandsausstellung "PHILA Mainz" statt.
 
 
 
 
 
 

1986
 
Die ArGe beteiligt sich an der Bilateralen Briefmarkenausstellung Bundesrepublik Deutschland - Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken vom 10.-12.Oktober 1986 in Bochum in der Ruhrlandhalle. Seit 1977 ist dies die 5. gemeinsame Ausstellung zwischen Sammlern des Bundes Deutscher Philatelisten und den von der WOF betreuten russischen Philatelisten, sie wird ausgerichtet vom Verein NUMISPHILA Bochum e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Bochum. Der Ausstellungskatalog enthält einen interessanten Artikel von ArGe-Mitglied H. Meyer, Wesel "Die erste Luftpostmarke Russlands" sowie von Prof. Richard Zimmer über "Sammelgebiet Russland".
 
 
Parallel zur Bilateralen Briefmarkenausstellung findet in Bochum die Mitgliederversammlung am 12.10.1986 statt; neu gewählt werden als Kassenprüfer Heinrich Imhof, sowie als Beisitzer Wilfried Nagl und Hansjürgen Mayer.
 
Die Redaktion für Mitteilungsheft Nummer 40 und 41 übernimmt Wolfgang Nietsch, für den erkrankten Redakteur Karlernst Geier springt dann Pierre Aerni ein.
 
 

1987
 
Mitgliederversammlung am 14.6.1987 in Reutlingen. Pierre Aerni aus Volketswil/Schweiz wird als neuer Redakteur in seinem Amt bestätigt. Er übernimmt die Redaktion der Mitteilungshefte 42/1987 bis 53/1991. Sie werden jetzt mit dem Titel "POTSCHTA" in neuer Aufmachung und neuem, einheitlichen Layout erstellt. 
Redakteur Pierre Aerni
 
 
 

1988
 
Bilaterale Ausstellung in Donezk 22.5. - 5.6.1988, die ArGe beteiligt sich mit ca. 75 Rahmen. Zehn Mitglieder unternehmen mit Prof. Horst Schmenkel eine Reise zu der Ausstellung in die Sowjetunion. Trotz einiger Probleme und unerfreulicher Erfahrungen hat es sich rückblickend doch wieder einmal gelohnt,  unsere Freunde in der UdSSR zu besuchen.
 
 
Denkmal von Lenin, Herr Heuberger           -         ein Teil der Reisegruppe vor dem Bus
 
 
Werbung vor dem Eingang in die Ausstellungshalle       -             aus dem Exponat "Die Postgeschichte von Wilna"
 
 
Ausschnitte aus zwei Exponaten
 
Folgende Mitglieder bekamen für ihre ausgestellten Exponate Preise:
Grossgold:     Hansjürgen Meyer und Harry von Hofmann;
Gold:            Horst Deitrich, Rold-Dieter Heimann, Bernward Schubert;
Grossvermeil: Gerhard Hahne;
Silber:          Harry Kunimünch, Wolfgang Nietsch;
 
Ganzsache und Sonderstempel zur Ausstellung (U543a DG-Datum 15.12.1987)
 
 
Bei der Ausstellung für philatelistische Literatur im Rang 3 "PHILIBRI '87" in Soest wird die ArGe-Zeitschrift  "POTSCHTA" mit einem "Diplom im Rang einer Vermeil-Medaille" ausgezeichnet.
 
Die Jahreshauptversammlung 1988 findet am 2.10.1988 in Wolfsburg statt.
 
 
 

1989
 
Eine deutsch-sowjetische Jugend-Briefmarkenausstellung wird vom 31.3.-2.4.1989 in Bochum gezeigt.
Die Mitgliederversammlung wird am 23.4.1989 in Iserlohn zusammen mit einem deutsch-sowjetischen Briefmarkensalon im Rahmen der sowjetischen Kulturtage Iserlohn abgehalten.
 
In Frankfurt findet vom 19.-23.4.1989 die Ausstellung NAPOSTA '89 mit der Literaturausstellung IPHLA '89 statt. Die ArGe beteiligt sich mit der "POTSCHTA" und erreicht eine Silbermedaille, weitere zehn Medaillen erhalten ArGe-Mitglieder für ihre Ausstellungsobjekte.
 
 

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1990
 
Die Mitgliederversammlung 1990 findet am 6.5.1990 in Lorch statt, als neuer Referent für das Ausstellungswesen wird Hans Kupec gewählt, der übrige Vorstand bleibt unverändert.
In Iserlohn wird nach dem Erfolg im Vorjahr vom 14.-16.12.1990 der 2. deutsch-sowjetische Briefmarkensalon durchgeführt.
Nach Auflösung der DDR und der Wiedervereinigung kommen auch viele Sammler und Mitglieder aus den "Arbeitskreisen UdSSR" der ehemaligen DDR zu uns, darunter langjährige Experten und Kenner des Sammelgebietes Russland/UdSSR.
 
Das Mitteilungsheft der ArGe, die "POTSCHTA" wird bei der Ausstellung "ARMENIA 90" mit einer Gross-Silbermedaille ausgezeichnet und erhält dazu den Preis des Organisations-Komitees.
 
 
 

1991
 
Bis Februar 1991 sind insgesamt 32 Philatelisten aus den neuen Bundesländern der ArGe beigetreten, damit hat die ArGe jetzt über 280 Mitglieder.
Die Bibliothek wird seit April 1991 von Hans Kupec, Sinzing betreut. Nach siebenjähriger Tätigkeit als Vorsitzender tritt Wolfgang Nietsch zurück, ebenso beendet Pierre Aerni seine Tätigkeit als Redakteur mit dem letzten Mitteilungsheft 53/54 als Doppelnummer. Professort Horst Schmenkel, Iserlohn übernimmt den Vorsitz der ArGe.
 
Eduard Fomin ruft zur Gründung eines Arbeitskreises "Russland spezial" auf, der das Ziel hat, einen Spezialkatalog für Russland zu erstellen. Es erscheinen vier Hefte des "Arbeitskreises Spezialkatalog", mangels ausreichender Aktivität wird dieser Kreis wieder eingestellt, der Katalog wird Jahre später von Eduard Formin allein erstellt und verlegt. 
 
Briefmarken-Ausstellung in Moskau vom 2.-9.10.1991;
 
 

1992
 
Die Mitglieder-Hauptversammlung 1992 vom 4. - 5.Juli 1992 in Bad Hersfeld, es werden Neuwahlen durchgeführt mit folgenden Ergebnissen:
1. Vorsitzender:                         Prof. Dr. Helmut Haupt, Kleinmachnow
Stellvertretender Vorsitzender:     Dieter Bettner, Offenbach
Schatzmeister:                          Hannelore Leiß, Metzingen
Redakteur:                                Eduard Fomin (Heft 55)
                                              Wolfgang Nietsch (Heft 56 und 57)
Beisitzer:                                  Wilfried Nagl, Itzgrund
Referent für Öffentlichkeitsarbeit:  Paul Fritz, Neuß
Referent für Ausstellungswesen:   Dr. Alfred Stollberg, Magdeburg
Bibliothekar:                              Hans Kupec, Sinzing
Kassenprüfer:                            Josef Rubenbauer, Wörth
                                              Reinhold Schlabs, Bad Homburg
 
Die Mitglieder der ArGe können sich am Rundesendedienst des Vereins der Briefmarkenfreunde  Russland/UdSSR, Berlin teilnehmen.
Bilaterale Ausstellung der Verbände Russlands und Deutschlands in Moskau vom 5.-13.12.1992, die ArGe beteiligt sich mit ca. 25 Exponaten für die 15 Auszeichnungen vergeben werden. 
 
Die "POTSCHTA" erscheint mit neuem  Untertitel "Philatelistische Zeitschrift für das Sammelgebiet UdSSR, ihrer Vorläufer und Nachfolgestaaten" und trägt damit den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre Rechnung. Das Sammelgebiet "Sowjetunion/UdSSR", als umfangreichstes in Osteuropa ist nun abgeschlossen. Russland und eine Reihe selbstständiger Staaten sind als Sammelgebiet neu entstanden oder jetzt mit eigenen Ausgaben wiedererstanden.
 
 

1993
 
Auszug aus einem Artikel des 1. Vorsitzenden der ArGE, Prof. Helmut Haupt in "Potschta" Nr. 55 Seite 11:         
 
20 Jahre ArGe Russland/UdSSR
Im Jahre 1973 trafen sich Freunde des Sammelgebietes Russland/UdSSR mit dem Ziel, eine bundesweite Arbeitsgemeinschaft ins Leben zu rufen. Zunächst war es nur ein kleiner Kreis von Sammlern, darunter aber Philatelisten, die bereits auf nationalen und internationalen Ausstellungen erfolgreich waren.
Sehr bald stieg die Mitgliederzahl kräftig an. Auch Sammler aus dem Ausland schlossen sich der ARGE an. Im Jahre 1990 stießen auch viele Mitglieder der Arbeits kreise UdSSR aus der ehemaligen DDR zu uns. Heute zählt die ARGE fast 300 Mit- glieder, darunter Sammler aus Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Groß-britannien, Israel, Japan, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden, der Schweiz und sogar den USA.
Niemand hätte sich wohl damals am Gründungstage träumen lassen, dass zwanzig Jahre später das Staatsgebilde, dass der ARGE einen Teil ihres Namens gab, nicht mehr existieren würde. An die Stelle der UdSSR traten eine Reihe selbständiger Staaten, von denen sich wiederum einige zu einer Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) zusammenschlossen. Die politischen Veränderungen bringen auch Veränderungen in der philatelistischen Landschaft mit sich. Neue, in der Zukunft sicher interessant werdende Sammelgebiete tun sich auf; auch schon abge-schlossene Gebiete treten wieder in Erscheinung. Wir müssen uns fragen. was das für Konsequenzen für unsere Arge hat. Müsste sie nun auch ihren Namen ändern? Manches spricht dafür, vieles dagegen. Selbst wenn die UdSSR als Staat nicht mehr existiert, so gibt es nach wie vor dieses Sammelgebiet. Es ist jetzt gewissermaßen ein abgeschlossenes Sammelgebiet und solche Gebiete erfreuen sich bekanntlich zunehmender Beliebtheit.
Noch dazu gibt es vielfältige Möglichkeiten. die Sammlung mit einem der Nachfolgestaaten (oder gar mehreren) fortzusetzen. So hoffen wir, dass die interessanten Marken der UdSSR auch weiterhin viele Freunde finden werden und sich bald weitere Sammler zu uns gesellen werden,  die Freude an diesem Sammelgebiet haben. Auch Sammler von Briefmarken oder anderen philatelistischen Belegen der Vorläuferstaaten. sowie der aus der UdSSR hervorgegangenen neuen Staaten sind uns willkommen. Die Arge wird sich darum bemühen. auch denen eine philatelistische Heimat zu sein.
Helmut Haupt
 
Die ArGe feiert ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Festabend am 30.10.1993 in Sindelfingen. Es wird der unten abgebildete Sonderdruck und Sonderumschlag herausgegeben.
 
 
Sonderdrucke zum 20-jährigen Bestehen
 
 
Die Mitgliederversammlung findet einen Tag später, am 31.10.1993 ebenfalls in Sindelfingen statt. Mathias Jäkel übernimmt die Redaktion für die Hefte 58 bis 60.
Die erste vereinsinterne Fernauktion mit Material der Mitglieder wird durchgeführt.
 
 

1994
 
Dieter Bettner übernimmt die Redaktion für das Heft 61, Joachim Schneider übernimmt kommissarisch die Kassenführung. Die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen wird vom 11.-13.11.1994 in Regensburg durchgeführt. Der geschäftsführende Vorsitzende Dieter Bettner, Offenbach, wird offiziell zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.
Die 2. Fernauktion der ArGe mit 273 Losen wird von Wolfgang Leiss durchgeführt.
 
 
1994 sind verstorben:
  Hannelore Leiss, Schatzmeisterin der ArGe,
  Christian Ebnet, Verbandsprüfer für Sowjetunion.
 
 

1995
 
 
Wegen Erkrankung des 1. Vorsitzenden Dieter Bettner übernimmt der bisherige 2. Vorsitzende Dieter Hollmann die Geschäftsführung und  den Vorsitz der ArGe. Gleichzeitig gibt Wolfgang Meyer als neuer  Redakteur die Mitteilungshefte 62/1995 bis 67/1996 heraus. Die 3. Fernauktion der ArGe wird durchgeführt.
 
Die Bilaterale Ausstellung BEROLINA '95 Deutschland - Russland Rang I in Berlin vom 24.-26.3.1995 wird als ‚Gegenausstellung' zu Moskau vom Verband Berliner Philatelistenvereine e.V. durchgeführt. Weltausstellung vom 30.8.-8.9.1995 in Moskau.
 
Die ArGe erhält eine Einladung zum überregionalen Tauschtreffen vom 30.9.-1.10.1995 in Prag von der Sektion Russland des Philatelistenverbandes in Tschechien. Bei der Briefmarkenbörse in Sindelfingen vom 27.-29.10.1995 ist die ArGe mit einem Informationsstand vertreten.
 
 
 

1996
 
Die Mitgliederversammlung 1996 findet am 28.9.1996 in der Stadthalle Osnabrück statt, es werden Neuwahlen abgehalten: 
1. Vorsitzender:                         Dieter Bettner, Offenbach
Stellvertretender Vorsitzender:     Dr. Ortwin Greis, Hamburg
Schatzmeister:                          Dieter Hollman, Bad Urach
Redakteur:                                Wolfgang Meyer,
Beisitzer:                                  Michael Adler, Forchheim und Hans Kupec, Sinzing
Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Paul Fritz, Neuß
Referent für Ausstellungswesen:   Hans Kupec, Sinzing
Bibliothekar:                              Hans Kupec, Sinzing
Kassenprüfer:                            Michael Kuhn, Bamberg und Karl Lukas, Illingen
Der frühere ArGe-Vorsitzende Pitt Piacenza wird zum Ehrenmitglied der Arbeitsgemeinschaft ernannt
 
Ein überregionales Tauschtreffen wird am 27.4.1996 in Hirschaid durchgeführt, es ist Vorläufer des jährlichen Russland-Grosstauschtages in den kommenden Jahren. Bei der 4. Fernauktion der ArGe  werden 103 Lose angeboten.
In Hamburg wird sehr erfolgreich das  2. Treffen der Russland-Philatelisten veranstaltet, es beteiligen sich 18 Teilnehmer. Die 5. Fernauktion der ArGe bringt wieder 92 Lose mit Russland-Material.
 
Der Name unseres Mitteilungsblattes ändert sich erneut und lautet nun "Deutsche Zeitung für Russland-Philatelie" kurz "DZRP". Der bisherige Name "Potschta" wird seit längerem schon bei den australischen und neuseeländischen Philatelisten für deren Vereins-Mitteilungen verwendet.
  
1996 verstorben:
Leon Nebenzahl, bekannt durch seine Veröffentlichungen und Abhandlungen über diverse Themen der russischen Philatelie wie  z.B. "Es muss nicht immer ein Wertstempel sein" und "Der Zarenadler weicht dem Sowjetstern".
 
 

1997
 
Der bisherige Redakteur Wolfgang Meyer ist ausgeschieden, Ortwin Greis wird neuer Redakteur und verlegt die Mitteilungshefte Nummer 68 und 69.

Das Deutsch-Tschechische Treffen der Russland-Philatelisten findet in Cham vom 15.-16.3.1997 statt. Ein kleine Gruppe der ArGe reist nach Cham.
 
Am 3. Treffen der Russland-Philatelisten in Hamburg beteiligen sich 29 ArGe-Mitglieder. Schwerpunkt-Thema des Treffens war die Semstwo-Philatelie, auf 40 Rahmen wurden diverse Exponate der russischen Landschaftspostämter gezeigt.
 
Die ArGe präsentiert sich auf der NAPOSTA '97  7.-11.5.1997 Stuttgart in den Messehallen am Killesberg wieder mit einem Infostand.
 
Eine Reisegruppe mit Harry von Hoffmann besucht die philatelistische Weltausstellung in Moskau vom 15.-20. Oktober 1997.
Sonderausgabe zur Ausstellung Mi-Nr. 610-11
 
 
 
 
Gruppenreise Oktober 1997 zur Ausstellung und Besuch des "Goldenen Ring"
 
 
 

1998
 
25 Jahre Bundesarbeitsgemeinschaft Russland/UdSSR e.V. im BDPh
von Dieter Hollmann, DZRP Nr.70/1998
 
Still und von den meisten Mitgliedern unbemerkt, feiert unsere Arbeitsgemeinschaft (ArGe) dieses Jahr einen runden Geburtstag - wir sind 25 Jahre alt geworden.
Im Mai 1973 schlossen sich 12 interessierte Philatelisten zusammen, um untereinander zu kommunizieren, Fragen und Probleme auszutauschen. Es wurde ein deutschsprachiges Mitteilungsblatt ("Der Russlandsammler") herausgegeben, finanziert aus Mitgliedsbeiträgen. Bereits Anfang 1974 wurden 68 Mitglieder gezählt, Ende des Jahres waren es schon 120 Gleichgesinnte - für heutige Verhältnisse also enorme Zuwachsraten.
Ein weiterer wichtiger Termin war die "NAPOSTA 1974" in Essen. Dort wurde der Beitritt zum BDPh, ab dem 1.März 1975 und die Umbenennung zur Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) beschlossen.
Ein beachtlicher Erfolg unserer ArGe war die Veröffentlichung von fiinf Mitteilungsblättern im ersten Jahr. Herrn Fomin, zu diesem Zeitpunkt Redakteur, ein herzliches Danke für die damals geleistete Arbeit.
Der Eintrag als e.V. erfolgte am 14. 12. 1977 beim Amtsgericht in Wittlich unter Herbert Giese aus Manderscheid als erstem Vorsitzenden. Die Gründer unserer ArGe hatten somit eine lebendige Gemeinschaft geschaffen, in der sich viele aktive und interessierte Sammler wohl fühlen konnten.
In den besten Jahren hatte unsere ArGe fast 300 Mitglieder. Schwerpunkt stellten dabei die deutschen Mitglieder dar. Aber auch Mitglieder aus Japan, den USA, der UdSSR, der Schweiz, Österreich und vielen anderen Ländern teilen unser Interesse und haben aktiv unser ArGe-Leben mitgestaltet.
Inzwischen ist es um unsere ArGe deutlich stiller geworden. Sie zählt zur Zeit gut 200 Sammler und wir sind froh, wenigstens ein Mitteilungsblatt per anno zu erhalten. Heute eine scheinbar normale Entwicklung vieler Arbeitsgemeinschaften. Anders als bei den örtlichen Vereinen, in denen der persönliche Kontakt gepflegt werden kann, steht und fällt die Leistung jeder Arbeitsgemeinschaft mit der Veröffentlichung von Berichten, Artikeln und Informationen - also dem schriftlichen "Kontakt" zu ihren Mitgliedern. Bedingt durch Druck- und Portokosten ein teurer aber äußert wichtiger Weg.
Immerhin 15 Mitglieder sind seit dem Gründungsjahr 1973, also seit 25 Jahren, der ArGe treu geblieben. Ein herzlicher Glückwunsch und Dank an:
Martin Siegler, Sarstedt
Hans R. Dietrich, Hannover
Eduard Fomin, Ottenhofen
Manfred Faber, Duisburg
Harry von Hofmann, Hamburg
Uwe Lorenzen, Harrislee
Ernst Gall, Dortmund
Horst Gebel, Krefeld
Heinz Qtto, Eberstadt
Hubertus von Prittwitz und Gaffron, Bremen
Wolfgang Ruppel, Kassel
Hans Scharf, Sulzbach
Hermann E. Sieger,Lorch
Jürgen Stock, Schortens
Werner Weidner, Happurg
 
Der im März 1998 neu gewählte Vorstand unserer Bundesarbeitsgemeinschaft hat für diese Mitglieder eine Ehrung im Rahmen der Mitgliederversammlung im Mai 1999 vorgesehen. Vielleicht bringt ja das zweite Vierteljahrhundert unserer Arbeitsgemeinschaft Dynamik, frischen Wind und mehr an Informationen. Zu erforschen und zu entdecken gibt es bei den russischen und sowjetischen Briefmarken noch unendlich viel.
 
 
Die Neuwahlen bei der Mitgliederversammlung in Langenselbold ergaben folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender:                       Wolfgang Heuberger, Wolfsburg
Stellvertretender Vorsitzender:   Michael Adler, Forchheim
Schatzmeister:                        Albert Pflüger, Frankfurt
Redakteur:                              Albert Pflüger, Frankfurt
Beisitzer:                                Dr. Walter Grenz, Rotenburg und Walter Henze, Berlin
Referent für Öffentlichkeitsarbeit:Ludger Hovest, Wesel
Bibliothekar:                            Dr. Walter Grenz, Rotenburg
Kassenprüfer:                          Karl Lukas, Illingen und Gustav Kerber, Garbsen
Albert Pflüger als neu gewählter Redakteur bringt ein neues, übersichtliches Layout und nutzt die Möglichkeiten der Layout-Gestaltung und Druckaufbereitung am heimischen PC. Erstellt mit den Heften 70-84 von 1998 bis 2006 bis jetzt die meisten Ausgaben der DZRP.
Redakteur Albert Pflüger
 
Die 6. vereinsinterne Auktion der ArGe mit 69 Losen wird durchgeführt. Der Infostand bei der Messe in Sindelfingen vom 23.-25.10.1998 ist insgesamt recht gut besucht, nicht nur 'externe' Sammler nutzten die Gelegenheit zur Information über das Sammelgebiet und die Arbeitsgemeinschaft Russland/UdSSR, auch für viele ArGe-Mitglieder war es gern besuchter Treffpunkt, da die gleichzeitige Vorstandssitzung aktuellste Informationen lieferte.
 
 
am ArGe-Infostand in Sindelfingen
 
Der Michel-Ganzsachen-Katalog Europa Ost 1994/95 wird vom Schwaneberger-Verlag neu aufgelegt. Zusammen mit dem Münchner Ganzsachen-Sammlerverein sind auch die Mitglieder und Experten der ArGe zur Mitarbeit für diese Überarbeitung und teilweise Neu-Katalogisierung aufgefordert.
 
 

1999
 
Albert Pflüger bisher gleichzeitig Schatzmeister und Redakteur und gibt das zweite Amt als Schatzmeister an Günter Paulus, Frankfurt ab. Ein Redaktionsgremium für die DZRP wird gebildet und unterstützt den Redakteur in seiner Arbeit. Michael Adler gibt sein Amt als stellvertretender Vorsitzender ab,  neuer 2. Vorsitzender wird Dieter Hollmann, Bad Urach. 
 
Vorstandsmitglied Ludger Hovest wird als  neuer Bundes-Prüfer für die Marken der RSFSR und UdSSR in den Kreis der Verbandsprüfer aufgenommen.
Ludger Hovest, neuer Prüfer Sowjetunion
 
 
Unter dem Motto "Tage der Russland-Philatelie" wird vom 29. - 30.5.1999 in Rotenburg an der Fulda eine Ausstellung mit Auszügen aus Exponaten von Mitgliedern der ArGe Russland/UdSSR organisiert. Zwei gut besuchte > Workshops < zur Russland-Philatelie werden veranstaltet. Ein Sonderstempel der Deutschen Post wird beim Postamt 36199 Rotenburg geführt.  
Zur gleichen Zeit am gleichen Ort wird die Mitgliederversammlung am 30. Mai 1999 abgehalten. 34 Mitglieder werden für 25-, 15- und 10-jährige Mitgliedschaft geehrt.                                                                
 
 
 
Beim Aufbau der Rahmen         -          Blick in die Ausstellung
 
 
 
 
Bei der Internationalen Ausstellung IBRA '99 in Nürnberg  ist die ArGe mit einem Stand vertreten, betreut durch Adolf Maier, der bei Mitgliedern und Besuchern viel Beachtung gefunden hat.
 
Am 31.10.1999 im Holiday Inn Sindelfingen Tauschtreffen mit der Arbeitsgemeinschaft Kasachstan und den Weltraum-Philatelisten. Die ArGe gestaltet im Ausstellungsbereich der Sonderschau "Erde-Weltraum/Cosmos-Erde" 27 Rahmen bei der Messe in Sindelfingen. Zu sehen waren große Teile der mehrfach mit Gold prämierten Sammlung von Adolf Maier.
A. Maier erläutert seine Sammlung in Sindelfingen
 
1999 verstorben:
  Walter Frauenlob, Autor zahlreicher Artikel in der DZRP
  Wolfgang Nietsch, von 1984 - 1991 1. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Russland/UdSSR 
 
 
 

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