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Randnotizen

Sammelgebiet Sowjetunion-Philatelie
 
 
Artikel aus der "DZRP", 
Notizen, Informationen und Kurzberichte
zum gesamten Sammelgebiet Sowjetunion 1924 - 1991
 
letzte Änderung 30.12.2016


Das Druckverfahren "Autotypie"
von Werner Rollmann

Unter der Überschrift "sich wiederholende Fehler in Katalogen" veröffentlichte A. Iwachno in der Zeitschrift "Rus" Nr. 2 Bemerkungen zum Druckverfahren der Serie "10 Jahre Rote Armee und Kriegsflotte" (MiNr. 354-357). Bisher wird in den einschlägigen Katalogen für diese Serie Buchdruck angegeben. Iwachno weist nach, dass bei dieser Serie das erste Mal das Druckverfahren "Autotypie", einem speziellen Verfahren des zum Hochdruck gehörenden Buchdrucks angewandt wurde. Im Universallexikon wird unter "Autotypie" aufgeführt:
[zu griechisch typos »Schlag« »Prägung« die Rasterätzung"] Verfahren zur Tonwertzerlegung von Halbtonbildern in druckbare Elemente (Rasterpunkte unterschiedlicher Größe) für den Hochdruck. Von einer Halbtonfotografie wird ein Rasternegativ angefertigt, das auf eine mit einer lichtempfindlichen Schicht überzogene Metallplatte (Zink oder Kupfer) kopiert wird. Im anschließenden Ätzprozess entsteht der Druckstock mit einem System verschiedener großer druckender Punkte.
E. Obuchow erläutert in seiner Serie "Schule der Philatelie" (Filatelija Nr. 7/2012, Seite 12) das Verfahren "Autotypie" noch dahingehend, dass bei der Ätzung der Metallplatte unterschiedlich große Punkte entstehen, je dunkler das Negativ ist, desto stärker ist die Ätzung und die Punkte sind kleiner und beim Druck ergeben sich hellere Töne.
Um es noch einmal deutlich zu sagen, es ist ein Buchdruckverfahren bei dem der Druckstock auf fotografischem Weg hergestellt wird.
MiNr. 399 wurde mit Autotypie-Druck hergestellt
Der Schwaneberger Verlag geht bei seiner Erläuterung der Druckverfahren in der Einführung zu den Michel-Katalogen nicht auf die Besonderheiten des Autotypie-Druckes ein. Er unterscheidet also nicht zwischen dem "allgemeinem" Buchdruck und dem Autotypie-Druck, wie es in den russichen Katalogen der Fall ist. Beispiele für den Autotypie-Druck sind die MiNr. 379/82, 389, 399 usw.
MiNr. 389


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Eilpost / Express in der Sowjetunion
8.5.2014
Ende 1922 wurde in  der Sowjetunion die "Eilzustellung". Anfangs  nur zwischen 25 Großstädten der UdSSR wurde der Eilpost-Dienst nach und erweitert und auf das ganze Land ausgedehnt. Damit entstand ein breitgefächertes und interessantes Teilgebiet der sowjetischen Philatelie, das bis heute eine Vielfalt von faszinierenden Belegen bietet. Es gibt nicht allzuviel Literatur zu diesem Thema. Ein hier veröffentlichter Artikel aus den "Mitteilungen des Vereins der Briefmarkenfreunde Russland/UdSSR Berlin" war Anlaß, einige Artikel zum Thema Eilpost aufzunehmen. Weitere Beiträge und  Ergänzungen sind jederzeit willkommen.
 

In unserem Jubiläumsheft DZRP Nr. 100 erschien ein weiterer Artikel zum Thema "Eilpost in der Sowjetunion" von Dr. Ivo Steijn mit vielen Abbildungen und Details. Dr. Ivo Steijn bringt am Schluß seines Berichtes folgende Zusammenfassung:
"Expressbelege sind ein faszinierender Bereich der sowjetischen Postgeschichte mit wunderbaren Frankaturen, interessanten Zetteln und Handstempeln, seltenen Poststempeln und vielen kleinen und großen Geheimnissen, die es zu lüften gilt. Mir ist nicht klar, warum sich nicht mehr Sammler dafür interessieren, aber ich bin recht froh, dieser kleinen Minderheit anzugehören."
 
Wir von der ArGe Russland/UdSSR freuen uns, zu diesem Themenkomplex weitere interessante Details und Informationen zeigen zu können:
 
 
 
 
 
W. Rollmann hat in den "Mitteilungen des Vereins der Briefmarkenfreunde Russland/UdSSR Berlin"  Heft 1/2012 einen kurzen Bericht zum Thema "Eilpost zu Sowjetzeiten" veröffentlicht.
 
zum Artikel   "Eilpost zu Sowjetzeiten"
 
 
 
 
 
Wilfried Nagl hatte in seinen ersten Auktionskatalogen (Nagl-Auktionen Bamberg, Russland-Spezial) immer eine kurze Abhandlung zu einem Spezialthema der  russischen Philatelie. Im Katalog der 4. Auktion 1996 befaßte sich dieser Beitrag mit dem Thema "Eilpost - Eilboten". Der Artikel versteht sich als Einstieg in die Thematik, geplant war eine Fortsetzung, die aber durch den Tod von A. Schlegel, der neben W. Nagl auch daran beteiligt war, leider nicht mehr erscheinen konnte.
 
 
 
 
 
Zwei weitere Quellen mit detaillierten Artikeln zu dem Thema sind in der Zeitschrift "Post-Rider" (Canadian Society of Russian Philately) erschienen. Die Beiträge sind inzwischen über die Webseiten der "Rossica" veröffentlicht und können über nachstehende Links aufgerufen werden:
 
Post-Rider / Yamshchik  Heft 53, November 2003, Seite 53-58
(abgespeichert als Bilddateien)
 
Post-Rider / Yamshchik  Heft 54, Januar 2004, Seite 67-88
by R. Taylor, G. A. Ackerman, I. Steijn, N. Banfield, und A. Cronin:
(abgespeichert als Bilddateien)
 
 
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Die Markenheftchen des Zarenreiches und der Sowjetunion 1910 - 1948
 
Die Markenheftchen Russlands sind ein nicht alltägliches Teilgebiet innerhalb unseres breitgefächerten Sammelgebietes.  Hans-Guenther Blach hat anhand verschiedener Auktionskataloge und bisher bereits vorliegender Literatur eine interessante und reich bebilderte Zusammenstellung zum Thema Markenheftchen verfaßt.
In der Hauptsache sind die Markenheftchen des Zarenreiches beschrieben. In dem Artikel werden aber auch einige seltene Heftchen der Sowjetunion mit aufgeführt. Im Gegensatz zu dem Artikel ist unsere Homepage nach den einzelnen politischen Zeiträumen gegliedert, für den UdSSR-Sammler ist deshalb der Abschnitt "MH Sowjetunion" am Ende des Artikels interessant.
 
Artikel aus DZRP 96, April 2012:
 
 
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"Die Druckvermerke der Sowjetunion bis 1941" (aus DZRP Nr. 84)
 
In Heft 84 der DZRP ist zum Thema "Druckvermerke" ein erster Artikel zu diesem von W. Weidner erschienen, der sich mit diesem bisher noch nicht erforschtem Gebiet beschäftigt:
 
Die Aussagen dort beziehen sich auf den Michel-Spezialkatalog 2006. Ein umfassender Artikel mit weiteren Ergänzungen und detaillierten Aufstellungen dazu ist dann in DZRP Heft 85/November 2006 von W. Rollmann erschienen, auch im aktuellen  Sowjetunion-Spezialkatalog 2007 sind bereits weitere DV neu aufgeführt. Den Artikel von W. Rollmann finden Sie hier:
 
 
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Mi.-Nr. 564B  ein stolzer Preis...
kein Schnäppchenpreis sondern eher eine seltene Gelegenheit zum Erwerb nicht alltäglicher Marken  zu einem nicht alltäglichem Preis, ein Ebay-Angebot eingestellt am 7.2.2008, beendet am 17.2.2008:
Die acht Werte der  Serie "Architektur des neuen Moskau" von 1937, Michel-Nr. 558-565 sind regulär als gezähnte Ausgabe erschienen, wurden aber auch geschnitten ausgegeben (ohne Mi 563 30 Kop) und über den staatlichen Philateliehandel bzw. den sowjetischen Außenhandel verkauft (postalisch nicht verwendet!).
In Ebay wurde nun der Wert zu 40 Kopeken violett - Palast der Sowjets mit Leninskulptur - als Sechserblock vom linken Rand zum Startpreis von 1.- Euro angeboten. Die oberen drei Marken * mit Falz, die unteren drei Marken ** postfrisch, der Michel Spezialkatalog Sowjetunion 2007 notiert für diese sechs Werte einen Katalogwert von 7.800 Euro, der Zuschlag nach 25 Geboten beträgt
10.550 Euro
(das entspricht 135 % vom aktuellen Michel-Katalogwert!)
 
Jede Marke ist rückseitig anscheinend mit dem Prüfzeichen des sowjetischen Philateliehandels versehen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Seltenheiten der Sowjetunion-Marken immer stärker gefragt sind und seit längerem Höchstpreise bringen, die vollkommen unabhängig von den Katalognotierungen sind! Den Zuschlag erhielt ein Käufer aus Deutschland (wir können hier natürlich nur die in Ebay frei erkennbaren Daten wiedergeben). 
18.2.2008 
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Kleinbogen Mi.-Nr. 1149  (Auktionsergebnis)
 
Die Sonderausgabe "800 Jahre Moskau" vom September 1947 (Michel-Nr. 1137-1151) ist mit ihren 15 Werten sicher ein Blickfang der Nachkriegsausgaben der Sowjetunion. Das Interessante an dieser Serie sind einmal die Nachauflagen verschiedener Kopekenwerte und dann die  Zusammendrucke der Rubelwerte. Die Rubelwerte wurden in unterschiedlichen Bogenanordnungen gedruckt, laut Michel Sowjetunion-Spezialkatalog gibt es folgende Zusammendruck-Fünferstreifen:
3 Rub/5 Rub/5 Rub/5 Rub/5 Rub   MiNr. 1150/1151/1151/1151 (5er-Str. I)
2 Rub/Leerfeld/1 Rub/1 Rub/3 Rub MiNr. 1149/LF/1148/1148/1150 (5er-Str. II)
2 Rub/Leerfeld/1 Rub/3 Rub/5 Rub MiNr. 1149/LF/1148/1150/1151 (5er-Str. III)
2 Rub/2 Rub/Leerfeld/3 Rub/3 Rub MiNr. 1149/1149/LF/1150/1150 (5er-Str. IV) 
 
Den Wert zu 2 Rubel gibt es außerdem noch in Kleinbogen zu 10 Marken. Ein solcher (postfrischer) Kleinbogen wurde Anfang September 2007 in Ebay angeboten. Startpreis war 1,99 Euro, das Höchstgebot von 570.- Euro erhielt den Zuschlag, insgesamt wurden 16 Gebote abgegeben. *)
Dieser Kleinbogen ist der zweite, den ich bisher überhaupt gesehen habe. Der erste mir bekannte Kleinbogen wurde im November 1999 von dem Briefmarkenhändler Ruppel in Kassel für 295.- DM verkauft. Im Michel Sowjetunion-Spezial 2007 ist der Kleinbogen ** mit 3.500 Euro notiert.
Einzelne Zusammendrucke und auch 5er-Streifen der übrigen Rubelwerte werden gelegentlich angeboten, einen kompletten Zusammendruck-Bogen von 20 Werten habe ich allerdings noch nie gesehen.
 
*) weitere Angebote Kleinbogen 2-Rubel MiNr. 1149:
2015 Mai: Ebay,  Zuschlag 611.- $ (= 554.- €), 32 Gebote
 
 
 
 
September 2007
 
 
 
 
 

Übersicht Bildpostkarten,
Propaganda- und Agitationskarten Sowjetunion
 
 
Seit 1924 wurden in der Sowjetunion tausende von Ganzsachen-Postkarten ausgegeben. Viele dieser Bildpostkarten sind inzwischen in den Michel Ganzsachen-Katalogen aufgeführt und  abgebildet (auch viele russiche Kataloge gibt es inzwischen). Manche Serien sind einzeln aufgeführt und bewertet allerdings ohne Abbildungen, manche sind nur als Serie insgesamt aufgeführt ohne Einzelheiten.
Auf den nachstehenden Seiten zeigen wir einige dieser Serien mit Abbildungen und zusätzlich dazu noch die deutschen Texte:
 
 
 
 
 
 

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