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Randnotizen

letzte Änderung 24.11.2010
PHILATELIE UND POSTGESCHICHTE DES SEMSTWOS CHWALYNSK
von Michail Lapuschkin (Saratow)

Der Beitrag von M. Lapuschkin in DZRP 93 [November 2010] erweitert die bisherigen Berichte und stellt neue Funde von Marken und Stempeln, als auch zum Postverkehr als solchem dar.
Darüber hinaus besitzt M. Lapuschkin auch ein handschriftliches Manuskript, das vor über 7o Jahren - zwischen 1930 und 1940 - erstellt wurde. Geschrieben wurde es vom Direktor des Museums in Kvalisnk. Dieser Direktor war Deutscher, das Manuskript ist deshalb in deutscher Sprache verfasst. Der Autor hat uns freundlicherweise Kopien davon zur Verfügung gestellt. Veröffentlicht wurde dieses außergewöhnliche historische Dokument bisher noch nicht.


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Soweit die handschriftlichen Aufzeichnungen zur Semwstwo-Post von Kvalisnk.

Einige allgemeine Informationen zu Kvalisnk (aus WIKIPEDIA):
Die Stadt liegt etwa 230 km nordöstlich der Oblasthauptstadt Saratow am hohen rechten Ufer der hier zum Saratower Stausee aufgestauten Wolga. Chwalynsk ist der Oblast administrativ direkt unterstellt und zugleich Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons. Die nächstgelegene Eisenbahnstation ist Kulatka, etwa 25 Kilometer westlich der Stadt an der Strecke Sysran-Saratow.
1556 entstand ein russischer Wachtposten auf der Wolgainsel Sosnowy. 1606 wurde die entstandene Siedlung an die Stelle der heutigen Stadt verlegt und wurde Sosnowy Ostrow genannt (russisch für Kieferninsel). 1780 erhielt der Ort unter dem heutigen Namen das Stadtrecht als Verwaltungszentrum eines Kreises (Ujesds). Der Name ist von der im Russland des 15. und 16. Jahrhunderts gebräuchlichen Bezeichnung Chwalynsker Meer (Chwalynskoje more) für das Kaspische Meer abgeleitet, da der Handelsweg in Richtung Meer am Ort vorbei führte (auch das Gouvernement Astrachan hieß zunächst nach dem Meer Chwalynsker Gouvernement). Die Stadt war eines der Zentren des russischen Altorthodoxen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts lebte die Stadt vor allem vom Handel mit Getreide und anderen Landwirtschaftsprodukten, insbesondere den in der Gegend erzeugten Äpfeln.
In der Stadt befindet sich seit 1960 ein Petrow-Wodkin-Gedenkmuseum, seit 1990 ein Sergei-Narowtschatow-Museum, außerdem gibt es ein Heimatmuseum und eine Kunstgalerie. Unweit der Stadt liegt am Wolgaufer der Erholungs- und Urlaubsort Tscheremschany.